White
Powder Ma und Sicktones im Litfass,
Essen am Samstag, 22/02/2003
White
Powder Ma haben sich nach dem geköpften Drogenhändler aus "Im
Jahr des Drachen" mit Mickey Rourke benannt. Ralph Sabath (b, voc),
Öko (g) & Pummel (dr) spielen einen eigenständigen Stil zwischen
Post-Punk und Indierock mit ausgeprägtem Bassspiel. Die Songs haben Persönlichkeit
und sind melodiös, bleiben aber "dark". Mit ihrem ersten Konzert
punktet das Trio durch souveränes Auftreten und gute Songs, u.a. die Cover
von "Dance Hall Days" von Wang Chung in einer dark-verqueren
Indie-Rockversion.
Als Zugabe: "Rock'n'Roll Suicide" von Bowie.
Fazit: Passt in keine Schublade - rockt
sich auf den Titel:
.::. Anti-heroes-Lichtblick! .::.
.::. The Sicktones .::.
Die Sicktones treten mit neuem,
brandheissem Material an: Ein Cocktail aus Rockabilly, Surf und Punkrock.
Das Material der ersten CD "The
Sicktones" wurde um ein Dutzend Songs ergänzt und die Daddys
rockten mit Energie und vollem Einsatz im gut gefüllten Litfass. Ihr
Mut, fünf reine Instrumentals aus Surf- und Twang!-Guitarsound zu spielen,
hat sich ausgezahlt. Meine Favoriten des Abends waren "Astro Chicks"
und - zum Tod von Joe Strummer - Clash's "English Civil War",
absolut überzeugend von Niki (g, voc) vorgetragen. Auch Tom
(g, voc) singt seine Songs mit ganzer Seele. Drummer Chris spielt jedoch keinen
typischen, swingenden Rockabilly-Beat. Die Band entscheidet sich, nicht im
Fifty's-Style zu grooven, sondern im Punkrockspirit roh zu rocken. Insgesamt
in der goldenen Mitte zwischen Clash und Social Distortion.-
.::. Hoffentlich lassen The Sicktones nicht wieder 1 Jahr bis zum nächsten
Auftritt verstreichen! .::.