.::. Dean Dirg - Record-Release-Party
im Wuppertaler AZ mit Soul Invaders
+ The Brats .::.
Das
AZ war proppevoll, da passte kaum noch wer rein. Erst einmal hoch in den zweiten
Stock gezischt und das Dean-Dirg - Interview
gemacht. Danach runter in den Saal und die Ohren gespitzt:
Den Anheizer machten THE BRATS und das nicht schlecht. Frontmann Pühs
wirbelte vom ersten Song an quer durch den Raum und gab eine herrliche Weirdo-Performance.
Der Sound der Band wird dominiert durch seinen quirlig-quäckigen Gesang,
die Richtung sind kurze, knackige Songs mit Washington D.C.-Anleihen, also ein
Einschlag von gutem, alten Hardcore der frühen Achtziger.
The Brats spielten ihr gesamtes Set mit voller Energie und Bassist Pogo
gab für eine gute Show sogar noch sein letztes Hemd (haha, siehe unten).
Die frische Band aus Ibbenbüren ist nicht zu verwechseln mit den Brats
aus Hagen. Sänger Pühs ist einigen vielleicht auch bekannt als Frontmann
von Surf Nazis Must Die, und wer interessiert ist, kann sich ja das Tape
schicken lassen.
Weiter ging's mit den Soul Invaders, also scroll nach unten, Baby....




Bassist Pogo
Brats-Live-Energy:
Pühs
Emanuel
/ Gitarre und Kiki / Drums
Man
kennt sich: Pühs atacked by Dean Dirg's Torsten
Next
one: Pühs down under....
Die
Soul Invaders aus Hagen waren ja jüngst mit den Cellophane Suckers
im Starclub zu sehen, und auch heute
erneut gut drauf. Der große Teil der Songs stammt von ihrer 2002 erschienen
LP "Weight of the World" und Sänger Kaktus gibt
den Songs einen starken Danzig / Misfits-Touch mit auf den Weg. Guter Punkrock,
genau richtig, um die Qualität des Abends weiter aufrecht zu halten.
Weiter ging's mit den DEAN DIRG, also scroll nach unten, Punk....
Crazy
John "Hedl" Johnson am Bass
Kaktus
Stachel
an der Gitarre
Asi
Bergmann an den Fellen
In
Wuppertal haben Dean Dirg ganz klar ein Heimspiel, und dementsprechend
klasse fiel auch das Konzert aus. (Vierzehn Tage später sollte ich sie
noch einmal live sehen, diesmal im Mülheimer AZ, und ganz klar: der Wuppertaler
Abend war der bessere).-
Opener war "Dean Dirg's Bored" und dann kamen eine Dreiviertel
Stunde nur noch Knaller wie "Rock Out", "Make The Whole
World Pay", "Talk Talk", "$ 8.95"
- bei letzterem wurde vor allem der Refrain "I Won't Pay" von den
ersten Reihen der Fans lauthals mitgeschrien - und als Zugaben gab's "New
Rose" (Damned) und "1-2-X-U" (Wire).
Die Stärke der Band ist auf jeden Fall das Timing, den der Sound der Platten
wurde live 1:1 umgesetzt. Die Jungs waren auf jeden Fall an diesem Abend gut
drauf - die Bilder sprechen für sich...
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[Dean Dirg]
"...The Last Kid On The Block"
[Dean Dirg]
"9 Refreshing Ways to say
Fuck Off" (2001)
[Dean Dirg]
"Dean Dirg" (2002)