Wave and Independent Music with Roots in Punk
- In the new Millenium -
[Various Artists]
.::. Paul Weller: Under The Influence - November 2003 .::.
CD - Under The Influence 003
Eigentlich kein Paul Weller-Album, sondern eine Zusammenstellung seiner persönlichen Einflüsse - vom Rock'n'Roll, Soul bis hin zum Jazz.
Little Richard "Slippin and Slidin'" - The Headhunters "God Made Me Funky" - Ritchie Havens "Handouts in the Rain" - D'Angelo "Devils Pie" - Charles Mingus "Passions of a Man" - The Casuals "Jesamine" - The Winstons "Colour Him Father" - John Holt "Ali Baba" - Funkdoobiest "Doobie to the Head" - Marvin Gaye "Pretty Little Baby" - Blind Boys of Alabama "Jesus Gonna Be Here" - The Kinks "Big Black Smoke" - 5 Stairsteps "We Must Be in Love" - The Wailers "Small Axe" - Big Youth "Hit the Road Jack" - John Coltrane "Olé"
[Paul Weller]
.::. Studio 150 - September 2004 .::.
Erstausgabe: CD mit Bonus-DVD - V2-Records
Produced by Jan Kybert & Paul Weller
Auf der Bonus-DVD gibt es das Video zu "Wishing On A Star",
ein Weller-Interview und eine Photogallerie, zu dem der Song "Family
Values" spielt.-
Mit "Don't Make Promises" sein bereits zweites Cover von
Tim Hardin, "The Bottle" von Gil Scott-Heron (ein
Song gegen den Suff vom Album "Winter In America" aus dem Jahr 1973),
"Black Is The Colour" ist ein Traditional, "Close
To You" von Dionne Warwick (komponiert von Burt Bacharach
aus dem Jahre 1972), "Early Morning Rain" von Peter, Paul
and Mary (komponiert von Gordon Lightfoot), "One Way Road"
wurde von Noel Gallagher (genau der, von Oasis) geschrieben
und war bisher unveröffentlicht, "Hercules" von Aaron
Neville (aus dem Jahr 1968, komponiert von Allen Toussaint), "Thinking
Of You" von Sister Sledge (auf deren drittem Album "We
Are Family", 1979), "All Along The Watchtower" von Bob
Dylan und schließlich "Birds" von Neil Young.
Mit den Highlights: "Wishing On A Star", "The Bottle",
...
[Paul Weller]
.::. As Is Now - 14. Oktober 2005 .::.
Erstausgabe: CD mit Bonus-DVD - V2-Records - VVR 1033208
Produced by Jan Kybert & Paul Weller
Die ersten drei Stücke lang haut er ordentlich in die Saiten. Wie manche
Kritiker jedoch sich zu dem Urteil hinreißen lassen, das Album klinge
"wie zu alten Jam-Zeiten", ist
mir ein Rätsel (schreiben halt alle voneinander ab). Was allerdings zutrifft,
es ist mehr Energie und auch textliche Aggression in "Blink And You'll
Miss It", "Paper Smile" und "Come on/Let's
Go" zu spüren. Mehr Drive und weniger Effekt-Brimborium, dass
hätte er auch aus den Songs von "Stanley
Road" und "Heavy Soul"
rausholen können.-
Mit dem vierten Song "Here's The Good News" macht er den
Beatles zu "Sgt. Pepper's"-Zeiten mächtig Konkurrenz.
"The Start Of Forever" ist wohl eine Liebeserklärung
an sein Kind (auch ohne explizite Widmung macht der Text das klar).
Mit dem Highlights: "Blink And You'll Miss It", "Come
On/Let's Go".
Auf der Bonus-DVD gibt es die Videos zu "Come on/Let's Go"
und "From The Floorboards Up", 2 Livefilme von Studio-Aufnahmen
zu "From The Floorboards Up" und "Here's The Good
News" und ein 10-minütigen Film mit Kommentaren zur Entstehung
von "As is Now".
[The Cult]
.::. Born Into This - Oktober 2007 .::.
CD im Digipack - Roadrunner Records - RR 7971-5
als "Savage Edition" mit 1 Bonus-CD mit 5 Tracks und 1 Aufkleber
Zum einen haben sich The Cult wieder zu einem Quartett zusammengeschlossen: Ergänzt durch Drummer John Tempesta (Ex-Exodus, Ex-Testament, Ex-White Zombie) und Bassist Chris Wyse (Owl, Kurzzeitengagement für Metallica).
[Paul Weller]
.::. 22 Dreams - Juni 2008 .::.
CD in Super-Jewel Box - Island Records - 177 31 57
Der ganz große Wurf - Paul Weller hat sich selbst transformiert in einen Songwriter, der aus fast ALLEN Stilarten der Rockgeschichte Elemente zu einem Klangteppich verweben kann. Nur, dass niemand außer Paul Weller es schafft, dass es nur nach Paul Weller klingt.
Der ganz große Wurf? Seit "Heliocentric" (2000) begegnen uns die psychedelischen Soundschnipsel, seit "Wild Wood" (1993) wissen wir um die sensibelsten, introvertiertesten Seiten des alten Haudegens. Wieder tauchen Pianojazz-Loungeklänge à la Style Council auf ("Lullaby Für Kinder"). Alles gute Songs (mit Ausnahme von "One Bright Star" - das ist mir einen Tick zu cheesy) - doch was bleibt? Es ist wieder ein Album, das die bisherigen Alben als große Quintessenz zusammenfasst. Kein Song ist DIE SINGLE, kein Tune ist DER REISSER.
Das Album steht nun neben allen anderen - ich habe es ungehört wie jedes Paul Weller-Album als Pflichtkauf bestellt und war wieder nicht überrascht. Herausragend für mich ist jedoch "God" mit dem smoothen Raps von Aziz Ibrahim, bekannt als Gitarrist der Manchester Stone Roses - und dem wunderbaren - aber leider zu beruhigenden "Sea Spray" - er lässt es nicht krachen. Weitere obligatorische BritPop-Cameos:
Graham Coxon von Blur an den Drums bei "Black River", Noel Gallagher an der Gitarre bei "Echoes Round The Sun".