[Misfits]
.::. American Psycho - 1997 .::.
CD - Geffen Records
Brachiales Intro. Das Comeback der Misfits. Eine fette Galeere, die
die Meere des Horror-Punks durchstreift.
16 Songs und ein Hidden Track auf der CD.
More Misfits: "Halloween"
(Sg, 1980), "Walk Among Us" (1982),
"Misfits" (1982-1985), "Legacy Of Brutality" (1985)
[The Offspring]
.::. Ixnay On The Hombre - Februar 1997 .::.
CD - Epitaph 6487-2
Das Intro "Disclaimer" spricht niemand geringers als Jello
Biafra. Die Platte ist schneller, härter und direkter als "Smash".
Guter Ska-Song mit "Don't Pick It Up".
Highlights: "Gone Away", "Amazed".-
More Offspring: "Ignition"
(1992), "Smash" (1995),
"Americana" (1998),
"Conspiracy Of One" (2000)
[U.S. Bombs]
.::. War Birth - September 1997 .::.
CD im Digipack - Hellcat / Epitaph - 0404-2
Duanne Peters at his best... what more is to say?
Allerfeinster, kalifornische Streetpunk: Peters versoffen-schnodderige Kiss-my-ass-Vocals
treffen auf Kerry Martinez' sägende Gitarren. Alle Songs reißen
einen vom Hocker. Damals noch an den Drums: Chip Hanna, heute bei One
Man Army.
Highlights: Der Opener "That's Life", "Warstoryville",
"U.S. Of Hate", "Warbirth", "Beetle
Boot", ...
More U.S. Bombs: "The World"
(1999), "We Are The Problem"
(2006)
Duanne Peters & The Hunns: "Wayward
Bantams" (2002)
[The Hellacopters]
.::. Payin' The Dues - 1997 .::.
CD - White Jazz Records - Jazz 004CD
Noch mehr Siebziger-Jahre-Superrockriffs mit weniger verzerrtem Gesang.
Die Urbesetzung mit Dregen (>>> today: Backyard Babies).
Highlight: "Like No Other Man"
Auf der CD ist immer ein Song weniger als auf Vinyl!
More Hellacopters: "Supershitty
To The Max" (1996), "Disappointment
Blues" (1998),
"By The Grace Of God" (2002)
![[Gluecifer]: Ridin' The Tiger](gluecif_ridin.jpg)

![[Turbonegro]: Apocalypse Dudes (1997)](turboneg_apocal.jpg)

![[Great Unwashed]: Welcome back ... to real life again](greatunwash.jpg)
[The Great Unwashed]
.::. Welcome Back... To Real Life Again - April 1997
.::.
LP - New Lifeshark Records - NLR 020
Great Unwashed spielen straighten Punkrock, der nach einer kurzen Eingewöhnungszeit
auffällig viel Eingängigkeit aufzuweisen hat. Die Band hat es nicht
nötig, Schwächen in der Instrumentenbeherrschung durch einen supermülligen
Sound zu übertünchen, weil es sie nicht gibt. Außerdem haben
sie zuviel Ehrfurcht vor guter Musik, als daß ihre technische Versiertheit
sie dazu verleiten würde, ihre Punkrock-Akkorde schweinerockmäßig
zu verschandeln. Für mich ist diese Platte ein Überraschungshit.
Mich erinnern die Songs von Great Unwashed an die Weiterentwicklung
von Leeway, wobei diese Assoziation durch die höheren Stimmlagen
der Sober Sisters - Background-Unterstützung zustande kommt. Seltener
der grunzige Gesangsstil wie beim gelungenen Pagans-Cover "What's
This Shit Called Love?". Gecovert wurden u.a. Beatles und
Washington. Die Eigenkompositionen haben eine große Nähe
zum Punk'n'Roll skandinavischer Bands und die Gitarrenarbeit läßt
mich glauben, Papa J und DeBarre haben vorher Metal gespielt,
maybe? Die Songs sind Punkrock im Uptempo-Bereich - manchmal vermisse ich
jedoch die Gimmicks: Breaks, Verqueres, Überraschungen.
Punk(t)abzug: Die Aussagekraft der Covergestaltung ist wirklich gleich
Null.
1.
Comment by:
Noel Jänich
2.
Comment by:
JazZ
![[The Let's Go's]: C'mon let's go](letsgos_cmonplay.jpg)
[The Let's
Go's]
.::. The Let's Go's Play: C'mon Let's Go + 15 Other
Hits - 1997.::.
LP - New Lifeshark Records - NLR 019
In Skandinavien scheint jeder Langhaariger in einer Rock'n'Roll-Band aktiv
zu sein. Ich möchte erwähnen, daß die Let's Go's dermaßen
rocken, daß es, äh, losgeht. Von Abgehnummern bis Siebziger-Jahre-Rock-Stampfern
("Glas in Hand", "Hot Pants Romance") haben
die Schweden alles in Petto. Und da kein Lied länger als zwei Minuten
dauert, braucht auch niemand schweinische Gitarrensolos oder psychedelische
Hippie-Passagen zu befürchten. Sehr auffällig ist die musikalische
Nähe zu den Pop-Punkrockern Psychotic Youth, wie z.B. bei den
Stücken "C'mon Let's Go" oder "Have Some Rock'n'Roll",
was aber nur für die Band sprechen kann.
16 Songs in weniger als 27 Minuten - Langhaariger Punk'n'Roll in bester Gluecifer-Manier
("I Call The Shots", "I Won't Fake It"),
mal mit mehr Blues ("Free Love & Gasoline"), mal mit
einer Prise Queers-PunkPop ("Sit
Back", "Green Green Gras Of Rock'n'Roll").
Great Stuff.
Comment
by:
Noel Jänich
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by:
Jason Baton
[Apocalypse Babys]
.::. Apocalypse Now EP - 1997 .::.
4-Track-Single - New Lifeshark Records - NLR 017
"Cops 'n' Robbers", "Inspiration"
b/w
"That's Entertainment", "Teenage Depression Blues"
Glampunker Apocalypse Babys aus dem mittelenglischen Alfreton.
[Estnische Bauern
aus der Hölle]
.::. Estnische Bauern aus der Hölle - 1997 .::.
4-Track-Single - New Lifeshark Records - NLR 015
Die estnischen Höllenbauern punkten klanglich durch Fisch
(von den Lokalmatadore) an Gitarre und Gesang.
Auf der *Landseite* gibt es das Himanes-Cover:
"Mir geht es gut so" und die höllisch witzige Eigenkomposition
"Mein Onkel aus Leningrad". Dieser hat Haus und Hof versoffen
und steht nun bei Fisch vor der Tür. Ein Säufer mehr im Haus!
Auf der *Stadtseite* dann "0190"
und die Klamydia-Coverversion "Hasse nich gesehen",
bei dem Angie (von New Lifeshark Records) auch vollen Halses mitsingt.
[Boysetsfire]
.::. This Crying, This Screaming, My Voice Is Being Born - 1997 .::.
CD-EP - Magic Bullet Records - # 001
6 Songs und 20:41 Spieldauer, aufgenommen im März 1996 und zum ersten Mal 1997 veröffentlicht. Re-Issue im August 2000.
"Vehicle", "In the Wilderness...No One Can Hear You Scream", "Endorsement",
"Blame (Live at Eleven)", "My Own Restraints", "Resection"
More Boysetsfire: "Snapcase vs. Boysetsfire" (1999), "After The Eulogy" (2000),
"Tomorrow Come Today" (2003),
"The Misery Index: Notes From The Plague Years" (2006)