


![[The Pagans]: The Pink Album ... PLUS!!!!!](pagan_pink.gif)
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Platte des Jahres 1983 >>
[The Pagans]
.::. The Pink Album - 1983 .::.
LP - 500 Copies
.::. The Pink Album... Plus! (CD) - 2001 .::.
CD - Crypt Records - CRYPT 091
11 Songs des Pink Albums, 6x Unveröffentlichtes (WRUW-Broadcast) und
auf CD noch 9 Aufnahmen aus den Jahren 1978 und 1979: Studio und Live! Mit
ausführlichen Linernotes von Sänger Mike Hudson zur Entwicklung
der Band und allen Songs dieses Albums.
The Pagans spielen den Cleveland-Sound, sehr roh, sehr dreckig, verzerrt,
leicht irre und nur einen Steinwurf von den Dead
Boys entfernt. Die Songs vermitteln ein Bild von einem Konzert in einer
Blechdose. Wundervoll.
Highlights: Die Ballade "Angela", die wohl beste Coverversion
von "Fever". Und natürlich die American Punkrock Klassiker
"Street Where Nobody Lives" und "What's This Shit
Called Love" in einer langsameren Version.
More Pagans: "Shit Street"
(1977 - 1979)
[The Fall]
.::. Perverted By Language - 1983 .::.
Castle Communications???
Highest UK-Chart-Position: 46
Mark E. Smith, Ikone und Halbgott für Hornbrillenträger,
spielt 1983 eigentlich keinen Punk mehr. Postpunk/ New Wave kann man hier
anbringen. Dennoch ist er nur einen Steinwurf von seinem alten Sound entfernt,
und korrekter Weise gehört die Platte genau hier hin! The Fall spielen
hier gelassen, experimentell und Mark E. erzählt ne Menge. Oberschlau,
cool, stylisch.
More The Fall: "Bingo-Master's
Break-Out!" (1978)
[The Dickies]
.::. Stukas Over Disneyland - 1983 .::.
CD - Overground Records - OVER 76 CD
Acht Songs, davon wurde die A-Seite im September 1980 in Hollywood aufgenommen, u.a. mit einer ultra-schnellen, krachigen Coverversion von Led Zeppelins "Communication Breakdown". Die B-Seite stammt von einer weiteren Session in Hollywood im Januar 1983. Von der CD gibt es einen 1988er Re-Release mit dem Song "Gigantor" und zwei weiteren Ergänzungen.
"Rosemary" ist ein einfacher, aber poppiger Ohrwurm und die Blaupause für Bands wie The Queers. "She's A Hunchback" genaus so gut und melodiös, dafür aber schneller und quietschiger. "Pretty Please Me" nimmt das Beste von einem Siebziger-Jahre Schmalzsong und fügt dem Ganzen endlich prägnante Drums und scharfe Riffs hinzu.
"Wagon Train" kombiniert ein Americana-lastiges Thema (denkt an Johnny Cash oder "Raw Hide" mit Surfsounds - einfach genial.
[Siouxsie
And The Banshees]
.::. Nocturne - 1983 .::.
CD - Polydor
Live-Mitschnitt der Konzerte vom 30.9. und 01.10.1983 in der Royal Albert
Hall, London. Gothic-Songperlen und schamanische Poesie.
16 Highlights der ersten fünf Longplayer. Bei den Songs auf Seite 4 des
Doppelalbums wie "Slowdive", "Helter Skelter"
oder "Eve White/Eve Black" hört man eindeutig die Punkwurzeln
Siouxsies heraus, die auf den anderen LP-Seiten eindeutig im Gewand
des Gothicrocks daherkommen.
More Siouxsie and The Banshees: "The
Scream" (1978),
"Once Upon A Time" (1978),
"Through The Looking Glass"
(1987)
[Slime]
.::. Alle Gegen Alle - 1983 .::.
CD - Aggressive Rockproduktionen - AG 018-3
"Störtebecker" ist ein Loblied auf den "Robin Hood Hamburgs", aber eindeutig der schwächste Song der Platte.
"Ich Will Nicht Werden" ist ein Cover von Ton Steine Scherben.
More Slime: "Slime I." (1981)
[CH3]
.::. After The Lights Go Out - 1983 .::.
LP
[DRI]
.::. Dirty Rotten LP - 1983 .::.
CD - Roadrunner Records
Dirty Rotten Imbeciles mit ihrem Debüt-Album. Als Bonus auf der
CD gibt's noch die "Violent Pacification EP" von 1984 und
zwei unveröffentlichte Versionen von "Snap" und "The
Explorer". Ultraschnell und bretthart.
Kurt Brecht (vocals) und Spike Cassidy (guitars), ...
More DRI: "Dealing With It!"
(1985), "Thrashzone" (1989)
[The Exploited]
.::. Let's Start A War... Said Maggie One Day - 1983
.::.
CD - Dojo Limited - DOJO CD 183
"Insanity", "Rival Leaders"
Besprechung folgt...
More The Exploited: "Punk's Not
Dead" (1981), "Totally Exploited"
(1981-1986),
"Beat The Bastards" (1996)
[The Subhumans
(Canada)]
.::. No Wishes, No Prayers - 1983 .::.
LP - SST Records / Enigma - E 1005
Subhumans aus Vancouver, Canada, haben sich 1979 gegründet. Shouter
Brian "Wimpy Roy" Goble, kam von den Skulls. Die Songs
ihres zweiten Albums "No Wishes, No Prayers" sind in bereits
alle 1981 geschrieben worden. Die Songs sind zynisch/politisch und handeln
von "Hiroshima", "Mobile Electric Chair"
und anderen egagierten Themen.
Mit Ende der Subhumans ging Goble zu D.O.A..
![[The Meteors]: Wreckin' Crew](meteors_wreckin.jpg)
[The Meteors]
.::. Wreckin' Crew - 1983 .::.
LP - ID Records
CD - Dojo Limited - DOJO CD 121
"Only The Meteors are Pure Psychobilly!" - So steht's auf
dieser LP geschrieben.
Auf jeden Fall machen die Meteors geilen Psychobilly - kreativ, abwechslunsreich
und mit wirklich guter Songwriterfeder schreibt P. Paul Fenech die Geschichte
des Rockabilly perfekt weiter - "Wrecking Crew" enthält
Surf-Elemente, viele klassische Rockabillyanleihen (die von Fenech gespielte
Gitarre ist unschlagbar - die Platte groovt und rockt. Typische Psychobilly-Etiketten
wie "bad / böse", "irre" und "Horror" verdient
diese Platte - im Gegensatz zu Demented Are
Go - wirklich nicht. Eher das Label "Klassiker". Punkt.
More The Meteors:
"Sewertime Blues" (1986), "Don't
Touch The Bang Bang Fruit" (1987),
"Hymns For The Hellbound" (2007)

[Necros]
.::. Conquest For Death - 1983 .::.
Vertrieb (damals) über Dischord
CD
The Necros stammen aus Detroit und das Debütalbum ist der Hammer.
Dreizehn Songs zwischen 0:45 und 2:25, teils im Hardcorestil der Ostküste
wie "Satisfy", "Bad Dream", schon ein wenig
Thrashanteile, aber phasenweise auch britisch in "Crying Form",
"Change" (Discharge lassen grüssen).-
Auf dem Cover würgen sich zwei Chucks-tragende Kapuzenseppel (haha, hallo
Roland) - ein Seitenhieb auf die "I'm better than U"-Attitüde
und die zunehmende Brutalisierung im Pit? Wer weiß...
[Jerry's
Kids]
.::. Is This My World? - 1983 .::.
LP - Orginal erschienen auf X-Claim Rec.
Re-Releases: Funhouse Rec. (1987), Taang! Records (1991), und als Reflex
03 (2002)
Gegründet 1981 in Braintree, einem Vorort von Boston, aus dem auch Gang
Green stammen. Sind als Urbesetzung mit Bryan Jones (voc), Bob Cenci (g),
Dave Aronson (g), Rick Jones (b) und Brian Betzger (d) auf dem "This
Is Boston, Not L.A."-Sampler vertreten.- Nachdem Jones und Aronson
die Band verlassen haben, wurde diese LP mit der Umbesetzung Rick Jones (voc,
b) und Chris Doherty (g) als Quartett eingespielt.
Highlights: der superschnelle Opener "I Don't Belong", "Vietnam
Syndrome".
Lösten sich 1985 auf.
[The Nihilistics]
.::. Nihilistics - 1983 .::.
LP - Mad At The World-Records
(Re-released 2002), mit informtivem Booklet
The Nihilistics wurden 1981 in Long Island, New York, gegründet.
Nach einer Nihilistics-EP (1982) erschien dieses 20-Track-Album des Quartetts
um Ron Rancid (voc). Sie traten viel in Manhattan auf, so im A7, CBGB's und
im Mudd-Club. Trennten sich 1983 und traten dann 1989 und 1990 mit zwei neuen
Alben wieder in Erscheinung.
Knallharte New Yorker Hardcore Punk allererster Güte, die Lyrics eher
negativ und misanthropisch, und die ganze Band ist irgendwie ganz schön
kaputt. "Appreciation" ist eher ein Gag, halt Gegrunze, eher
Statement als Song.
Highlight: "Welfare For The Rich".



![[Corrosion Of Conformity]: Eye For An Eye](coc_eyeforeye.jpg)
[Corrosion Of Conformity]
.::. Eye For An Eye - 1983 / 84 (?) .::.
LP - No Core Records,
CD als Re-Release auf Caroline Records mit 6 Bonustracks
COC aus North Carolina. Hardcoresound mit thrashigen, aber auch punkigem Anteilen, so ziemlich in der Mitte, von beidem etwas, schnell, aber auch noch leicht unbeholfen mit nur leichten Metaleinflüssen.
Tracklist Original-LP:
"Tell Me", "Minds Are Controlled", Indifferent", "Broken Will", "Rabid Dogs", "L.S.", "Redneckkk", "Coexist", "Excluded", "Dark Thoughts"
b/w
"Poison Planet", "What?", "Negative Outlook", "Positive Outlook", "No Drunk", "College Town", "Not Safe", "Eye For An Eye", "Nothing's Gonna Change"
More Corrosion Of Conformity: "Animosity" (1985), "Technocracy" (1987),
"Blind" (1991), "Deliverance" (1994)
[TV Smith]
.::. Channel 5 - 1983 .::.
LP - Expulsion - EXIT 4
+++ Rezension folgt +++ Rezension folgt +++ Rezension folgt +++
More TV Smith: "War Fever" (1983)