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Classix:Roots / Rockabilly-Roots / Proto-Punk / 1976 / 1977 / 1978 / 1979 / 1980 / 1981 / 1982 / 1983 / 1984 / 1985 / 1986 / 1987 / 1988 / 1989
Classix:1990 / 1991 / 1992 / 1993 / 1994 / 1995 / 1996 / 1997 / 1998 / 1999 / 2000 / 2001 / 2002 / 2003 / 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 2008-09
Classical Singles:1976 / 77 / 78 / 79 / 80 / 81 / 82 / 83 / 1984Compilations: 1969-76 / 1977 / 78-79 / 1980 / 1981 / 1982 / 83-85 / 86-89 / 1990-07
Punk-Offsprings - Wave:1977 / 78 / 79 / 80 / 81 / 82 / 83 / 84 / 85 / 1986 / 1987 / 88-89 / 1990 / 1991 / 1992 / 1993 / 1994 / 95-99 / 2000-02 / 2003-08
Punk-Offsprings - Alternative Rock:1983-87 / 1988 / 1989 / 1990 / 1991 / 1992 / 1993 / 1994 / 1995 / 1996 / 1997 / 1998-99 / 2000-04 / 2005-07
.::. ClassiX .::.1977
[The Damned]: Damned Damned Damned
[The Damned]
.::. Damned Damned Damned - 16. April 1977 .::.
LP - Stiff Records - Stiff

Das erste englische / britische Punkrockalbum überhaupt - und auch die Single "New Rose" war die erste britische Punkrocksingle, als sie 1976 veröffentlicht wurde.

Weitere Single von diesem Album: Der Opener "Neat Neat Neat", auf deren B-Seite der Track 5 "Stab Your Back" wurde.

More The Damned: "New Rose" (1976), "Neat Neat Neat" (1977),
"Problem Child" (1977), "Music For Pleasure" (LP, 1977), "Smash It Up" (1979),
"Thanx For The Night" (1984)
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[Television]: Marquee Moon
[Televison]
.::. Marquee Moon - Februar 1977 .::.
LP - Elektra
Highest UK Chart-Position: #28

Wer an's CBGB's denkt, dem fällt auch Television ein. Von Anfang an waren sie mit dabei. Doch Tom Verlaine (voc, g) und Richard Hell (b) bekamen sich so häufig in die Haare, dass Hell die Voidoids gründete. Verlaines leicht quäkiger Gesang und die typischen Television-Arrangements lassen diese Band als Geburtshelfer des New Wave erscheinen.-

Anders als die Clevelandszene (Pagans, Dead Boys) oder der erdige "Rock'n'Roll von der Straße"-Ansatz steht Television für eine zweite, typische Eigenart des New Yorker Punk: Die Nähe zur Kunstszene. Verlaine selbst berief sich auf Velvet Underground und schrieb Gedichtbände mit Patti Smith. Allein das Titelstück "Marquee Moon", einem Song aus einer Who-Oper nicht unähnlich, ist mit 9:58 min für einen Punksong recht lang.

More Television: "Adventure" (1978)
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.::. 5 Stars .::.
[Ramones]: Leave Home (1977)
[Ramones]
.::. Leave Home - Februar 1977 .::.
LP - Sire

14 Songs in knapp 30 Minuten, darunter die genialen "Sheena Is A Punk Rocker", "Suzy Is A Headbanger", und dem The Crickets-Cover von "California Sun".

More Ramones: "Ramones" (1976), "Rocket To Russia" (1977),
"End Of The Century" (1980), "Too Tough To Die" (1984), "Brain Drain" (1989),
"Anthology" (2001), "Weird Tales Of The Ramones" (2005),
"Rock'n'Roll Highschool" (DVD), "Raw" (DVD)
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.::. 5 Stars .::.
[Heartbreakers]: L.A.M.F.
[Heartbreakers]
.::. L.A.M.F. - Oktober 1977 .::.
LP - Phonac Records - PHONAC 426 162

1975 aus den Überbleibseln der New York Dolls von Johnny Thunders (voc, g) und Jerry Nolan (dr) gegründet. Die Heartbreakers zogen von New York nach London, um dort am englischen Methadonprogramm teilzunehmen und begleiteten die Sex Pistols auf ihrer (später abgebrochenen) 1976er Tour. In New York zurück schrieb Thunders mit Dee Dee Ramone zusammen die erste Single "Chinese Rocks". Alle Songs des Albums sind Klassiker. Dennoch gab es wegen der Qualität des Sounds innerhalb der Band Riesenstreit. 1984 remixte Thunders die Platte und brachte sie als "L.A.M.F. Revisited" noch mal heraus.

Highlights: "Born To Loose", "All By Myself", "Loved By You", "Chinese Rocks",
"Pirate Love"

P.S.:
[L.A.M.F. = Like a Motherfucker]
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.::. 6 Stars .::.
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[The Stranglers]: Rattus Norvegicus
[The Stranglers IV]
.::. Rattus Norvegicus - April 1977 .::.
LP - EMI

Rattus Norvegicus ist ein absolutes Meisterwerk: The Stranglers debütieren mit einem ungekröntem Hitalbum - voller Antihits. Keine Band war derart unbequem und unbeliebt - und missverstanden. Intelligente und zynische Texte markieren absurde, groteske Songs: "London Lady" brilliert mit lasziv-hässlicher Erotik, in "Down In The Sewer" suhlt und paart man sich mit den Kanalratten. Über alles ergiessen sich wie klebriger Honig butterweiche Orgelsounds. Absolut dominant bei Stranglers ist der treibende, wummernde Bass. Groteske Hochzeit von Doors-ähnlicher Psychedelia und darkem "Fuck-everything".

Highlights: "Peaches", "(Get A) Grip (On Yourself)", "Down In The Sewer"

Punkphase Stranglers: "No More Heroes" (1977), "Black And White" (1978),
"The Raven" (1979), "Rarites" (Compilation 1977-82)

Wavephase Stranglers: "The Gospel according to TheMenInBlack" (1981),
"La Folie" (1981), "Feline" (1982), "Aural Sculpture" (1984), "Dreamtime" (1986)
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.::. 6 Stars .::.
[The Saints]: (I'm) Stranded
[The Saints]
.::. (I'm) Stranded - Februar 1977 .::.
LP - EMI / CD - Captain Oi! AHOY CD 129

The Saints aus Brisbane, Australien. Chris Bailey (voc, g) und Ed Kuepper (voc, g) spielten schon seit 1973 bei "Kid Galahad And The Eternals". 1976 dann formierten sie mit Kym Bradshaw (b) und Ivor Hay (dr) The Saints.
Diese LP führte sie zum Durchbruch, vor allem die gleichnamige Single "(I'm) Stranded": Der Sound ist treibend, rohe, garagige Gitarren mit einem 60's-Touch kombiniert mit coolen Lyrics. Nicht zu rotzig und aggressiv, hier wird mit viel Understatement gerockt.

Die Re-Issue-CD von Captain Oi! hat 2 Bonustracks, die mit auf der "1-2-3-4"-Single veröffentlicht wurden: Das Connie Francis-Cover "Lipstick On Your Collar" und der Ike & Tina Turner-Klassiker "River Deep Mountain High".-

More Saints: "Eternally Yours" (1978), "Prehistoric Sounds" (1978)
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.::. 6 Stars .::.
[Richard Hell & The Voidoids]: Blank Generation
[Richard Hell & The Voidoids]
.::. Blank Generation - September 1977 .::.
LP - Sire

Richard Hell & The Voidoids aus New York. Hell ist ein alter Hase, er hat schon mit
Tom Verlaine Television gegründet und verließ diese zugunsten der Heartbreakers.
Da er sich aber mit Johnny Thunders in die Haare bekam, wer den nu' das Sagen hatte, gründete er Richard Hell & die Voidoids. Jetzt konnte er seinen eigenen Sound machen. Hell genießt einen Kultstatus, aber mir persönlich geht sein Sound ziemlich am Arsch vorbei und der Gesang leicht auf den Keks. Mit "Blank Generation" hat das Album
jedoch einen Meilenstein, denn der Song prägte die New Yorker Szene und bleibt bis heute im Gedächtnis, so z.B. als Titel für den ausgezeichneten Bildband "Blank Generation Revisited" von Roberta Bailey u.a..

Highlight: "Blank Generation", ...

More Richard Hell & The Voidoids: "Destiny Street" (1982)
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.::. 6 Stars .::.
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[The Clash]: The Clash
[The Clash]
.::. The Clash - 7. April 1977 .::.
LP - CBS - 82000
Höchste UK-Chartsplatzierung: 18

Eine Platte der Sonderklasse. Die Single "White Riot" schaffte auf Anhieb Platz 29 der UK-Charts. "I'm So Bored With The USA" geht mir schon seit zwanzig Jahren nicht aus dem Kopf. Das Junior Marvin-Cover "Police And Thieves" verbindet auf eingängige Weise Reggae mit Punk, was bei vielen Bands sehr populär werden sollte (Stiff Little Fingers).
"London's Burning", "Garageland", "Janie Jones", "Career Opportunities" - alles Klassiker. Auf dem Cover fehlt übrigens Drummer Topper Headon, der erst nach der Produktion für die anstehende Tour mit Jam und den Buzzcocks gefunden wurde.-

In den USA wegen "minderer Qualität" erst zwei Jahre später veröffentlicht, wurde es zum erfolgreichsten Importalbum aller Zeiten, dafür aber mit anderen Tracks, so mit der Single
"Complete Control" anstelle von "Cheat", "Deny", "Protex Blue" und "48 Hours".-

More The Clash: "Complete Control" (1977), "Super Black Market Clash" (1977-82),
"Give 'em Enough Rope" (1978), "London Calling" (1979), "Combat Rock" (1982)
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.::. 6 Stars .::.
[The Jam]: In the City
[The Jam]
.::. In the City - Mai 1977 .::.
LP - Polydor
Höchste UK Chart-Position: 20

In der Tradition von The Who und den Small Faces spielen The Jam einen durch den amerikanischen Rhythm'n'Blues beeinflussten Sound der Mid-60's und läuteten damit ein Mod-Revival ein. Paul Weller als Sänger/Gitarrist/Songwriter gab der Musik jedoch eine einzigartige Richtung vor: Aufbruch und Rotzigkeit der ersten Punkwelle spiegeln sich in der Energie, Härte und Geschwindigkeit der Songs wieder, gleichzeitig beschwört er in seinen Texten immer wieder Themen der (Mod-) Jugendkultur und gab sich typisch britisch-smart. Einziger Wermutstropfen sind das überflüssige "Batman Theme" und das etwas schwache "Non-Stop Dancing".

More The Jam: "This Is The Modern World" (1977), "All Mod Cons" (1978),
"Setting Sons" (1979), "Sound Affects" (1980), "The Gift" (1982),
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.::. 5 Stars .::.
[Ian Dury]: New boots and panties!!!
[Ian Dury]
.::. New Boots And Panties!!! - 1977 .::.
LP - Stiff Records


Rezension folgt...
Rest In Peace: Ian Dury
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[The Avengers]: The Avengers
[The Avengers]
.::. The Avengers - 1977 .::.
LP - Dangerhouse Records





Rezension folgt... Rezension folgt... Rezension folgt...
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[Pere Ubu]: The Modern Dance
[Pere Ubu]
.::. The Modern Dance - 1977 .::.
LP - Rough Trade Records

Aus den Überresten der legendären Rocket From The Tombs gründeten David Thomas (voc) und Peter Laughner (g) die avangardistische Punkband Pere Ubu, benannt nach einer Romanfigur des Surrealisten Alfred Jarry. Sie kombinierten Blues, Elektronik und Soundcollagen mit Punk. Doch auf dieser Platte ist Laughner schon nicht mehr dabei. Die Band hat sich von ihm getrennt, da seinen Drogenkonsum nicht mehr im Griff hatte.

More Pere Ubu: "Dub Housing" (1978)
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[The Vibrators]: Pure Mania
[The Vibrators]
.::. Pure Mania - Juni / Juli 1977 .::.
LP - Columbia
Höchste UK Chart-Position: 28

Der Opener "Into the Future..." kommt noch ernster daher, so mit schärferen Gitarren und Drums. Doch schon "Yeah, Yeah, Yeah", "Sweet Sweet Heart", "Baby, Baby" und "You Broke My Heart" ändern die Richtung: Die erste Vibratorsplatte besteht aus eingängigen Ohrwürmern, die mit viel Spielfreude den Ruhm der Band der ersten Stunde begründet. "No Heart" und "She's Bringing You Down" dann wieder *härter*. Ähnlich wie die Buzzcocks verstanden sie es, die Songs mit einem Gespür für Hits zu schreiben.

More Vibrators: "V2" (1978)
.::. 6 Stars .::.
[Sex Pistols]: Never mind the Bollocks - Here's the Sex Pistols
[Sex Pistols]
.::. Never Mind The Bollocks - 28. Oktober 1977 .::.
LP - Virgin Records - OVED 136
Höchste UK Chart-Position: 2

Johnny Rotten (voc), Steve Jones (g), Sid Vicious (b), Paul Cook (dr) machten aus Virgin Records eine Goldgrube. Mit "Anarchy In The UK", "Pretty Vacant", "Holidays In The Sun" und "God Save The Queen" waren vier der zwölf Songs Single-Auskopplungen. In einer Zeit, als die meisten Bands noch Singles und Alben getrennt voneinander herausbrachten, ist heute wohl klar, das die Pistols eigentlich nix drauf hatten, denn sie haben - aus kreativer Sicht - nicht viel veröffentlicht, wie z.B. Kollegen von The Damned.

Sie waren live oft ein Disaster, waren die erste gecastete Boygroup und Manager Malcolm McLaren verarschte - geschickt unterstützt durch die Designerin Vivienne Westwood - die ganze Punkbewegung. McLaren flog nach New York, sah im CBGB's, was abging und schon klingelte in seinem Hirn die Kasse. Nachdem er Richard Hell als Sänger nicht bekommen konnte, tat's auch Rotten. Für Glen Matlock fand man Sid Vicious und dessen Junkietod stiftete auch noch den Punk-Christus schlechthin.

Das Album? Eins der besten der Rockgeschichte.
Highenergy-Rock'n'Roll in die Fresse.
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.::. 6 Stars .::.
[The Stranglers]: No more heroes
[The Stranglers IV]
.::. No More Heroes - Juli 1977 .::.
CD - EMI

"No More Heroes" ist ein dunkles, unbequemes Werk und liegt einem schwer im Magen. Das liegt grösstenteils daran, dass im Gegensatz zum suchtauslösendem "Rattus Norvegicus", welches wie aus einem Guss wirkte, "No More Heroes" ein Stückwerk ist. Im selben Jahr als Schnellschuss nachgeschoben, klingen die Arrangements weniger ausgefeilt und scheinen weniger Gimmicks zu enthalten. Textlich primitiv, aggressiv und snobistisch-vulgär überschreiten sie mit dem Lolita-Song "Bring On The Nubiles" eindeutig die Grenzen des bisher Gewagten.

Auf der CD als Bonustrack: "5 Minutes".

Highlights: "Something's Better Change", "No More Heroes"

Punkphase Stranglers: "Rattus Norvegicus" (1977), "Black And White" (1978),
"The Raven" (1979), "Rarites" (Compilation 1977-82)

Wavephase Stranglers: "The Gospel According to TheMenInBlack" (1981),
"La Folie" (1981), "Feline" (1982), "Aural Sculpture" (1984), "Dreamtime" (1986)
[The Stranglers]: Cover-Inneres
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.::. 5 Stars .::.
[Dead Boys]: Young, loud and snotty
[Dead Boys]
.::. Young, Loud And Snotty - Oktober 1977 .::.
LP - Sire Records - 7599-26038-2

Die neben Pere Ubu zweite Splittergruppe der Protopunk-Kommune Rocket From The Tombs (Cleveland, OH) entstand im Jahr 1976 mit Stiv Bators (voc) als Frontmann und Cheetah Chrome (g), Jimmy Zero (g), Jeff Magnum (b) und Johnny Blitz (dr).
.
Die Dead Boys zogen nach New York und spielten im CBGB's etliche Hammerkonzerte, in denen sie sich ihrem Albumtitel auch "loud and snotty" aufführten. Sänger Stiv Bators bewies dem Publikum gegenüber eine "Kiss-my-ass"-Einstellung, was zu Krawallen und Prügeleien führte. Sein rostiges Organ macht den Opener "Sonic Reducer" jedoch zu einem Klassiker.-

Auch die anderen Songs sind Kracher, der Sound ist nicht mit dem englischen Punk zu vergleichen, sondern typisch für den New Yorker Sound. Wer die Testors, die Pagans oder jede Art von rohem, verzerrtem Rock'n'Roll mag, sollte zugreifen. Die Produktion weniger basslastig und die Gitarren, der Gesang und der Einsatz der Becken erschaffen hier eher eine angesoffene Klapperschlange, die auf Ärger aus ist.

Die B-Seite beginnt mit einer CBGB's-Liveaufnahme von "Hey Little Girl".

Highlights: "Sonic Reducer", "What Love Is", "Not Anymore", "Ain't Nothin' To Do",
"I Need Lunch", "Not Anymore / Ain't Nothin' To Do (Medley)"

More Dead Boys: "We Have Come For Your Children" (1978)
.::. 6 Stars .::.
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[The Jam]: This is the Modern World
[The Jam]
.::. This Is The Modern World - November 1977 .::.
LP - Polydor
Höchste UK-Chartplatzierung: 22

Lediglich fünf Monate nach ihrem fulminanten Debüt schoben The Jam gleich ihr nächstes Album nach. Von der Musikpresse oft als Schnellschuss kritisiert, warf man ihnen die Wiederholung ihres Erstling vor. Dennoch lösen sie sich von den Sixties-Zitaten und Weller produziert Hymnen einzigartiger Schönheit: "The Modern World", "London Traffic" oder "Don't Tell Them You're Sane" beschreiben das Lebensgefühl einer Generation, die im Umfeld der Punkexplosion durch London streift, immer auf der Suche nach Gleichgesinnten oder einem Grund, seine aufgestauten Energien freizusetzen.

More The Jam: "In The City" (1977), "All Mod Cons" (1978),
"Setting Sons" (1979), "Sound Affects" (1980), "The Gift" (1982),
.::. 6 Stars .::.
[Wire]: Pink Flag
[Wire]
.::. Pink Flag - November 1977 .::.
LP - Harvest - SHSP 4076

Ein absoluter Hammer - niemand kann derart reduziert so viel rüberbringen. Pioniere und auf ihre Weise "Very Arty". Wer lieber 1-2-3-4-in-die-Fresse-Rock'n'Roll mag, für den entpuppt sich Wire als Wundertüte.

Der Inhalt bleibt jedoch interessant.

More Wire: "Chairs Missing" (1978)
.::. 6 Stars .::.
[Blondie]: Plastic Letters
[Blondie]
.::. Plastic Letters - 1977 .::.
LP
Chart-Position: #7 (UK), #72 (US)

Bei Blondie gibt es eine Regel: Jede 2. Lp kann man in die Tonne kloppen. War das Debüt "Blondie" noch ausgereift, so hat man hier nur das Erfolgsrezept kopiert und am Songwriting gespart. Die Singleauskopplungen "Denis" und "(I'm Always Touched By Your) Presence, Dear" wurden zwar große Erfolge, aber erst "Parallel Lines" sollte wieder wahre Klasse zeigen.

More Blondie: "Blondie" (1976), "Parallel Lines" (1978),
"Eat To The Beat" (1979), "The Best Of Blondie" (1979-1981)
[Dictators]: Manifest Destiny (1977)
[The Dictators]
.::. Manifest Destiny - 1977 .::.
CD - Wounded Bird Records WOU 1109

Hmm, welcher Teufel hat die Jungs denn da geritten? Die ersten drei Songs sind schwach, so schwach, dass ich immer mit Song 4 "Desease" anfange, der hat auch ein gutes Intro. Gut sind auch Songs 7- 9: "Science Gone Too Far!", "Young, Fast, Scientific" und das Stooges-Cover "Search & Destroy".

More Dictators: "Go Girl Crazy!" (1975), "Blood Brothers" (1978), "D.F.F.D." (2001)
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[Suicide]: Suicide
[Suicide]
.::. Suicide - 1977 .::.
LP


+++ Rezension folgt +++


More Suicide: "The Second Album" (1980)
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[The Drones]: Further Temtations
[The Drones]
.::. Further Temptations - Dezember 1977 .::.
LP - Valer Records - 1
CD - Anagram - CD PUNK 20

Als Bonus gibt's die Original-Versionen der Single "Bone Idol" und die New Wave-Single "Can't See" (B-Side: "Fooled Today").


More The Drones: "Bone Idol" (1977)
[Ramones]: Rocket To Russia (1977)
[Ramones]
.::. Rocket To Russia - November 1977 .::.
LP - Sire

14 Songs in knapp 32 Minuten, darunter das genialeCover von "Surfin Bird" oder "Sheena Is A Punkrocker" und "Rockaway Beach".

More Ramones: "Ramones" (1976), "Leave Home" (1977),
"End Of The Century" (1980), "Too Tough To Die" (1984), "Brain Drain" (1989),
"Anthology" (2001), "Weird Tales Of The Ramones" (2005),
"Rock'n'Roll Highschool" (DVD), "Raw" (DVD)
[Ultravox!]: Ha! Ha! Ha! (1977)
[Ultravox!]
.::. Ha! Ha! Ha! - 1977 .::.
CD - Island Records - 74321 11292 2

Die Band, gegründet 1974 in London, schrieb sich zuerst Ultravox!. Die erste Besetzung hatte noch den John Foxx als Sänger. Die Einflüsse liegen sicherlich bei Roxy Music ("Rockwrok") und bei David Bowies Spitzen-Synthiealbum "Low" ("Hiroshima Mon Amour"). Kein Vergleich zu den späteren Werken, trotz des Einsatzes von Keyboards findet Produzent Steve Lillywhite genau die richtige Mischung aus Punkrockenergie und musikalischem Können. Die Texte sind kritisch, so z.B. in "Fear In The Western World".

"Rockwrok", "Frozen Ones", "Fear In The Western World", "Distant Smile"
b/w
"The Man Who Dies Everyday", "Artificial Life", "While I'm Still Alive",
"Hiroshima Mon Amour"

More Ultravox!: "Ultravox!" (1977), "Live Retro EP" (1978)
.::. 5 Stars .::.
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[Ultravox!]: Ultravox! (1977)
[Ultravox!]
.::. Ultravox! - 1977 .::.
LP - Island Records - 9449



+++ Rezension folgt +++


More Ultravox!: "Ha! Ha! Ha!" (1977), "Live Retro EP" (1978)
[The Radiators (From Space)]: TV Tube Heart (1977)
[The Radiators (From Space)]
.::. TV Tube Heart - 1977 .::.
LP - Chiswick Records


+++ Rezension folgt +++
[The Damned]: Music For Pleasure
[The Damned]
.::. Music For Pleasure - 16. April 1977 .::.
LP - Stiff Records - Stiff 5


+++ Rezension folgt +++

More The Damned: "New Rose" (1976), "Damned Damned Damned" (LP, 1977),
"Neat Neat Neat" (1977), "Problem Child" (1977), "Smash It Up" (1979),
"Thanx For The Night" (1984)
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