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Platte des Monats >>
[The Offspring]
.::. Conspiracy of One - November 2000 .::.
CD - Columbia Records - 498481 2
Special Enhanced CD mit 4 Videos, 2 Karaoke-Songs und einem 14. Song als Bonus.
Mit Gastauftritt von Rapper Redman auf "Original Prankster".-
Highlight: "Special Delivery",...
Weitere Besprechung in Kürze.
More Offspring: "Ignition"
(1992), "Smash" (1995),
"Ixnay On The Hombre" (1997),
"Americana" (1998)
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Platte des Monats >>
[The Bones]
.::. Screwed, Blued and Tattooed - 2000 .::.
CD - People Like You Records - PRISON 054-2
Weitere Besprechung in Kürze.
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Platte des Monats >>
[Dropkick Murphys]
.::. Sing Loud, Sing Proud! - 2000 .::.
CD im Digipack - Hellcat / Epitaph - 0430-2
Das Ding hat mich beim ersten Durchhören sofort umgehauen.
Weitere Besprechung in Kürze.
More Dropkick Murphys: "Do Or
Die" (1997), "The Gang's
All Here" (1999),
"Live On St.
Patrick's Day" (2002), "Blackout"
(2003)
[Propagandhi]
.::. Today's Empires, Tomorrow's Ashes - November 2000
.::.
LP - Fat Wreck Chords
Politisch ernst zu nehmende Anarchopunks aus Kanada, musikalische Clowns...
+++ Rezension folgt +++

[The Distillers]
.::. The Distillers - 2000 .::.
CD im Digipack - Hellcat Records - 80422-2
Frontfrau Brody Armstrong war im Jahr 2000 noch die bessere Hälfte
von Tim Armstrong, und auch der Sound ist die Hälfte von etwas,
nämlich 1-2-3-4-Rancid-ähnlich. Allerdings
will Brody auch Härte beweisen: Anders als auf Rancid-Alben,
die sehr abwechslungsreich sind, wird hier viel geknüppelt, was die meisten
Songs vor allem auf "der zweiten Hälfte" der Platte recht austauschbar
macht. Zu den Distillers gibt es eigentlich nur zwei Meinungen: Entweder jemand
ist vom Sound nach den ersten Takten einfach nur begeistert, u.a. von der
Power von Brodys Reibeisenstimme - oder man winkt enttäuscht ab (meistens
die kreativ-kritische Abteilung). Der Sound passt zum Cover (und umgekehrt).
Nettes Cover von Patti Smiths "Ask
The Angels".-
Highlights: "The World Comes Tumblin'", "L.A. Girl",
"Gypsy Rose Lee"
[The Forgotten]
.::. Keep The Corpses Quiet - 2000 .::.
CD - TKO Records
More TKO: "Punch Drunk"
[Bombshell Rocks]
.::. Cityrats & Alleycats - 2000 .::.
CD - Burning Heart
Bombshell Rocks liefern 13 hervorragend geschriebene Punkrocksongs
ab, gut produziert und mit Schmackes. Dennoch hat es die Platte nicht geschafft,
mich total zu überzeugen. Da gibt es was am Sound, das ist ziemlich vorhersehbar
und mit einer Art "Punk-Revival-Sterilität" vergleichbar. Am
Ende doch nur alles aus dem Baukasten genommen?
Vielleicht ärgere ich mich auch nur, dass für die "Alleycats"
zu wenig Straße rausklingt, und die Cityrats benutzen dann doch Axe
für-unter-die-Arme.
Ich bleib' bei Duanne Peters.
[SteaKKnife]
.::. Plugged into the Amp of God - 2000 .::.
CD - NoisOlution
Was ich ganz besonders an SteaKKnife schätze, ist der Humor von Sänger
Lee Hollis: Kommentar zum Opener "Big Fat Lip":
" In the best S. King tradition, a woman loves a man so much that
she ties him to a bed with electrical tape and then removes his legs with
the help of a small, but effective chainsaw. The rest is standard romance..."
Schnell + lyrisch größenwahnsinnig + Krach = Steakknife.
Wer Dead Kennedys
und Angry Samoans schätzt,
wird diese kweeekige Stakkatostimme lieben.
More Steakknife: "Godpill"
(1995), "Songs Men Have Died For"
(1997),
"Stuff 1991 - 2004" (2004)
More of Lee Hollis (mit Spermbirds): "Set
An Example" (2004)
[Boysetsfire]
.::. After the Eulogy - April 2000 .::.
CD - Victory Records
Wut und Energie. EmoCore mit politischer Botschaft, aufgearbeitet mit viel
Geschrei.
Von der politischen Relevanz her die Erben von "Rage
Against The Machine".
Ausser dem fabelhaften "Rookie" überzeugen"When
Rhetoric Dies", ein Song über die Folgen des US-Kapitalismus,
und "My Life In The Knife Trade", eine *Ballade* voller Einsichten.
Ob Emo-Melodiosität oder das volle Brett, Boysetsfire gehört
für mich wie Hot Water Music zu den besten Bands der EmoEcke.-
Engagiert in Richtung Pro-Antifa, bekennen sich zu Michael Moore, Mumia Abu-Jamal,
Leonard Peltier Defense Committee. Auch live ist die Show eine Augenweide,
echt wahr, BSF konnten bei der Rheinkultur 2003 voll und ganz überzeugen.
More Boysetsfire: "This Crying, This Screaming, My Voice Is Being Born" (1997),
"Snapcase vs. Boysetsfire" (1999), "Tomorrow
Come Today" (2003),
"The Misery Index: Notes From The Plague
Years" (2006)

[Leatherface]
.::. Horsebox - 2000 .::.
CD - BYO Records - BYO 068 CD
Leatherface sind lang schon nicht mehr nur ein Geheimtipp. Seit der Tour mit
Hot Water Music wurde klar, dass diese Bands einiges gemeinsam haben.
Da wäre zum Einen die durchaus komplexen Gitarrensounds, die sich "umeinander
winden", der Gesang, der jeder Krähe zur Ehre gereicht und die Fähigkeit,
das ganze zu Hits zu verarbeiten. "Horsebox" legt Tempo vor,
die Songs wirken jedoch irgendwie noch nicht auf den Punkt gebracht.
Es gibt wieder ein obligatorisches Cover, diesmal Cindy Laupers "True
Colours", und Drummer Andrew Laing singt "Grip",
ein Highlight des Albums, das auch live (u.a. auf der RheinKultur 2002) gut
rüberkam.
Weitere Pralinen: Der Opener "Sour Grapes"; "Watching
You Sleep" und "Ship Song", eine typische LF-Ballade.
More Leatherface:
"Cherry Knowle" (1989), "Fill
Your Boots" (1990), "Mush" (1991),
"Minx" (1994),
"The Last" (1994), "BYO
Split Series Volume 1" (1999), "Dog
Disco" (2004)
![[Leatherface]](../lg/leatherfac_lg_bg.gif)
[Nashville Pussy]
.::. High As Hell - 2000 .::.
CD - TVT Records - TVT 3340-2
Mit Corey Parks am Bass (ja genau die, die jüngst mit den Die
Hunns auf Tour war). Nach dem Debüt "Let Them Eat Pussy"
nun das zweite Album.
Besprechung folgt
[The (International)
Noise Conspiracy]
.::. Survival Sickness - Mai 2000 .::.
CD - Burning Heart - USA: Epitaph
Besprechung folgt
More International Noise Conspiracy: "A
New Morning, Changing Weather" (2001)
[The Vandals]
.::. Look What I Almost Stepped In - 2000 .::.
CD - Nitro Records - Nitro 15833-2
Mit Offsprings Dexter Holland auf "Jackass"
und Jack Black auf "Fourteen".
Highlights: "Fourteen".
More Vandals: "The Quickening"
(1996), "Hitler Bad, Vandals Good"
(1998),
"Hollywood Potato Chip"
(2004)
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Platte des Monats >>
[At The Drive-In]
.::. Relationship of Command - 2000 .::.
CD - Grand Royal - CDVUS184
Großartiger Abgang. Iggy Pop als Gastsänger
auf "Rolodex Propaganda".
More ATDI: "in/casino/out"
(1998) "Vaya" (1999),
[The Part-Time
Posers]
.::. Born to Pose! - 2000 .::.
CD-EP - New Lifeshark Records - NLR 027
The Part-Time Posers sind mit einer Umbesetzung aus Chinese
Takeaway entstanden. Die Stockholmer liefern mit dieser CD / 7'' auch
die gleiche Leistung ab wie zu CT-Zeiten. Eine gute Produktion, viele
Gimmicks im Sound und ein Händchen fürs Songwriting machen die EP
zu einem eingängigem Glam-Rocker. Mit "Rockin' On The Napalm
Beach", "Bugger Off", "I Drink To Much",
"Creep" und "Suburban Paranoias" werde ich
auf jeden Fall die Baggerseen und Strände diesen Sommer beschallen.-
Wann endlich kommt das nächste Album???
Highlight: "Suburban Paranoias"
[Sold Out Sweethearts]
.::. The Glamorous Bubblegum EP .::.
4-Track-Single-EP - New Lifeshark Records - NLR 026
"Cheap Emotions", "Drug Me Baby"
b/w
"Boregasmic Rock'n'Roll" (im Stile der guten alten Vibrators),
"Here We Go"
Die schwedische Glampunkcombo Sold Out Sweethearts mit 4 starken Songs
& sehr guter Produktion. Rockt & kracht wie '77.
[Raised Fist]
.::. Ignoring The Guidelines - 2000 .::.
CD - Burning Heart - BHR 114
HardCore Galore.
Knüppelbretterheiserschrei vom Feinsten. Geile Stimme.
Mit einer Coverversion von Gorilla Biscuits' "New
Direction".-
More Raised Fist: "Watch Your Step" (1993-96), "Dedication"
(2002)
[Dirtfarm]
.::. Dirtfarm - November 2000 .::.
CD - Eigenproduktion
"Child On A Throne" ein bischen böse und verzweifelt,
aber wiederum ein Full-Quality-Earworm.
>>> more Dirtfarm: "Little
Angels", "Demo-Lition"
[Electric Frankenstein]
.::. Don't Touch Me, I'm Electric! - 2000 .::.
CD - Twenty Stone Blatt Records - BAMF 21 CD
Mit "Third Generation" ein Cover der Dead Boys, "Not For Sale" (Girlschool), "1977" von The Clash, "Don't Touch Me, I'm Electric!" von Bill Nelsons Red Noise und "We Are The Road Crew" von Motörhead.
More Electric Frankenstein: "The Time Is Now!" (1995), "Spare Parts" (1998)
![[Cherry Poppin' Daddies]: Soul Caddy (2000)](cherypopdad_soul.jpg)
[Cherry Poppin' Daddies]
.::. Soul Caddy - Oktober 2000 .::.
CD - Mojo Records - 159 353-2
Schon mal an Süßigkeiten überfressen? Vor allem, wenn man Gummibärchen, Weinbrandbohnen und Erdnüsse gemischt hätte? Hier werden Glamrock, Swing, Punk und sogar R'n'B (!) auf einer Platte vereint - das sorgt bei manchem - aber nicht bei allen - für Bauchschmerzen. "Soul Caddy" ist eine sehr bunte Mischung und dennoch für die Cherry Poppin' Daddies eine eher ruhigere Platte - und garantiert eher was für die Verliebten und Smoothen unter Euch. Der Swing ist deutlich in den Hintergrund gerückt und neue Wege wurden gesucht. Kein Wunder, denn der Hype um den New Swing ist vorbei.
Der Opener "Diamond Light Boogie"
verstört als androgyner Boogie Woogie erst einmal den Zuhörer. Doch Song 2 "Swingin' With Tiger Woods (The Big Swing)" versöhnt schon wieder, ein Swingstück allererster Sahne. Punkrock pur mit "God Is A Spider" und dann wird es seichter:
"Stay, Don't Just Stay (If You're Gonna)" ist poppig und verbreitet gute Laune. "Grand Mal" wirkt noch ruhiger, die Carpenters oder Meat Puppets hätten hier Pate stehen können. "Soul Cadillac" ist eine eher ruhige Swingnummer, die Orgel spielt einen Ska-Offbeat. "Irish Whiskey" ist der zweite punkige Song.
Mit "So Long Toots" wieder Swing, "My Mistake" ist fast schon R'n'B, "End Of The Night" wieder Swing und "Bleeding Ceremony" passt mit 70er-Hardrock-Riffs nun gar nicht hierher. "Uncle Ray" ist Swing, mit einem Good-Ole-Times-Banjo und klingt fast wie ein Charleston. Vollkommen unnötig ist "The Sadest Thing I Know": Ein Crooner, bei dem Steve Perry auf Nina Simone macht (Bauchschmerz, s.o.).-
Stefan: Sehr experimentell, facettenreich und unglaublich... unnütz!
Highlight: "God Is A Spider"