[The Kinks]
.::. Complete Collection - 1965 - 78.::.
CD
25 der besten Kinks-Songs, alle aus der Feder von Mastermind Ray Davies. Vom
harten R'n'B eines "You Really Got Me" und "All Day
And All Of The Night" über ironische Songs wie "Dedicated
Follower Of Fashion" hin zu Klassikern wie "Lola",
"Sunny Afternoon", "Waterloo Sunset" oder
"Death Of A Clown".-
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[The Who]
.::. A Quick One - 1966 .::.
CD - Polydor Records
Compilation der der zweiten Who-LP "A Quick One" und der
EP "Ready Steady Who!" (beide 1966) sowie B-Seiten der Singles
"Happy Jack", "Pictures of Lily", "I'm
A Boy", "Love is Strange".
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[The Who]
.::. The Kids Are Alright - 1965 - 1978 .::.
CD - Polydor
Soundtrack zum Film "The Kids Are Alright". Die Musik der
Who ist die Brücke zwischen den Sixties und den Siebzigern, zwischen
R'n'B, Beat und Punk. Vorbilder nicht nur für The Jam,
mehrere Mod-Revivalwellen, Oasis und den gesammten Britpop. Nicht umsonst
wird das rotzige Gestotter von "My Generation" als einer
der ersten Punksongs bezeichnet. Die Songs haben zwar Einsprengsel von Blues
und driften zum Teil ins Gigantomanische, dafür finden sich auch das
garagige "Anyway, anyhow, anywhere" und andere Leckerbissen auf
der Scheibe.
The Who sind - wenn auch nicht in persona - doch musikalisch Wegbereiter des
Punk.
![[The Who]: Quadrophenia](who_quadroph.jpg)
[The Who]
.::. Quadrophenia - 1973 .::.
Polydor
Ein Meilenstein. Der Sound von The Who überrollt den Zuhörer schlichtweg
durch das Drumming von Keith Moon, der wie ein Besessener auf die Felle eindrischt,
genau so exzessiv und manisch, wie er sein Leben gelebt hat. Pete Townsends
berühmte "Windmühle" an der Gitarre und das Zertrümmern
ihres gesamten Equipments begründeten den Mythos der Whokonzerte. Teils
sehr orchestral.
Das Album erzählt die Geschichte des Mods Jimmy auf der Suche nach seiner
Identität, allerdings mit anderen Schwerpunkten als im Film.
.::. Quadrophenia
- Der Film .::.
Mod sein bedeutet für Jimmy Lambretta fahren,
Pillen schmeissen und Soul hören, sich in Brighton mit Teds schlagen
und vor allem die Community der Mods. Die Szene bedeutet alles für ihn
und er entwurzelt sich von Familie und Job. Am Ende erkennt er, das es die
Community nicht gibt, und dass die sogenannte Szene auf ihn scheisst. Besonders
hart trifft ihn die Erkenntnis, das der grosse Mod-Anführer Ace (gespielt
von Sting), nur ein Maulheld und Hotelpage ist.
[The Jam]
.::. In the City - Mai 1977 .::.
LP - Polydor
Höchste UK Chart-Position: 20
In der Tradition von The Who und den Small Faces spielen The
Jam einen durch den amerikanischen Rhythm'n'Blues beeinflussten Sound
der Mid-60's und läuteten damit ein Mod-Revival ein. Paul Weller
als Sänger/Gitarrist/Songwriter gab der Musik jedoch eine einzigartige
Richtung vor: Aufbruch und Rotzigkeit der ersten Punkwelle spiegeln sich in
der Energie, Härte und Geschwindigkeit der Songs wieder, gleichzeitig
beschwört er in seinen Texten immer wieder Themen der (Mod-) Jugendkultur
und gab sich typisch britisch-smart. Einziger Wermutstropfen sind das überflüssige
"Batman Theme" und das etwas schwache "Non-Stop Dancing".

![[The Jam]: This is the Modern World](jam_modworld.jpg)
[The Jam]
.::. This Is The Modern World - November 1977 .::.
LP - Polydor
Höchste UK-Chartplatzierung: 22
Lediglich fünf Monate nach ihrem fulminanten Debüt schoben The
Jam gleich ihr nächstes Album nach. Von der Musikpresse oft als Schnellschuss
kritisiert, warf man ihnen die Wiederholung ihres Erstling vor. Dennoch lösen
sie sich von den Sixties-Zitaten und Weller produziert Hymnen einzigartiger
Schönheit: "The Modern World", "London Traffic"
oder "Don't Tell Them You're Sane" beschreiben das Lebensgefühl
einer Generation, die im Umfeld der Punkexplosion durch London streift, immer
auf der Suche nach Gleichgesinnten oder einem Grund, seine aufgestauten Energien
freizusetzen.
[The Jam]
.::. All Mod Cons - November 1978 .::.
Polydor
Höchste UK-Chartposition: #6
The Modfather Weller - mit "All Mod Cons" zeigen sich seine
Songwriter-qualitäten in den Melodien, die er mittlerweile mit sozialkritischen
Texten verbindet. Die Vergleiche zu Ray Davies drängen sich auf,
nicht nur durch das Kinks-Cover "David Watts". Weller
beginnt, sich zur politischen Linken zu bekennen und konfrontiert Spießbürger
à la "Mr. Clean", denen er anrät, lieber die
Straßenseite zu wechseln, sonst werde er dessen Kopf in den Dreck stecken.
Weller hat ein für ihn typisches Timbre in der Stimme entwickelt und
zeigt diese in der leidenschaftliche Ballade "English Rose".-
Kompromisslos ehrlich und leidenschaftlich schreibt er über das Lebensgefühl
im England seiner Zeit. Eher noch als das Debüt "In The City"
ist "All Mod Cons" die beste Platte von The Jam, die zur
"Voice of a generation" herangewachsen sind.

![[The Jam]: Setting Sons](jam_settinson.jpg)
[The Jam]
.::. Setting Sons - November 1979 .::.
Polydor
Höchste UK-Chartposition: #4
Eigentlich ein pessimistisches Album, in dem der erst 21-jährige Weller
seiner Generation eine Menge über das Leben beibringen will. Geplant
als ein Konzeptwerk, wurde es als ein solches jedoch nie fertig. Weller
hatte den Druck einer Veröffentlichung und gleichzeitig eine Schreibblockade.
Die Story hinter dem Album sollten drei Jungs sein, die in ihrer Schulzeit
noch miteinander befreundet waren, sich aber als Erwachsene unterschiedlich
entwickeln: Einer eher rechts (Tories -> [Zur Erinnerung: Seit Mai regierte
Maggie Thatcher!!!]), einer stark links geprägt (Labour) und der dritte
relativ neutral. Doch als die Zeit der Veröffentlichung kam, waren nur
fünf Songs fertig und man nahm weitere Song hinzu. Am Ende wurde auch
nicht die Verteilung auf A- und B-Seite verworfen und die Tracklist neu entwickelt.
Als Konzept-Songs brillieren "Thick As Thieves", "Little
Boy Soldiers", "Wasteland", "Burning Sky"
und "The Eton Rifles". "Private Hell"
ist etwas nerviger und bei "The Eton Rifles" kommt der Sound
etwas verzerrter rüber. Die B-Seite ist durch "Heat Wave"
und "Smithers-Jones" die eindeutig bessere Hälfte des
Albums.
Highlights: "The Eton Rifles", "Heat Wave"
[The Jam]
.::. Sound Affects - November 1980 .::.
CD - Polydor - 537 421-2
Highest UK-Chartposition: #2
Das erste ziemlich psychedelische Album, damals von einigen Kritikern als
das "Revolver" - Album von The Jam angesehen, zumindestens
nach der Schreibblockade des mittelmäßigen "Setting Sons"
ein Sprung in Popgefilde. The Jam waren die Top-Band Englands und waren
nicht mehr aufzuhalten. Weller gibt zu, den atonalen, dissonanten Sound
von Joy Division als minimale Inspiration gehabt zu haben,
Der Text im Booklet wurde von John Reed verfasst,
dem Autor der Weller-Biographie "My
Ever Changing Moods".
Highlights: "Start!", "That's Entertainment",
"Pretty Green",
"Man In The Cornershop", ...

![[The Jam]: The Gift](jam_thegift.jpg)
[The Jam]
.::. The Gift - März 1982 .::.
CD - Polydor - 823 285-2
Höchste UK-Chartposition: #1
Weller selbst beschreibt sein letztes offizielles Jam-Studioalbum
als den Versuch, einen eigenen 80's-Soul zu erschaffen. Das gelang ihm nur
teilweise. Unbestrittene Highlights sind der Opener "Happy Together"
und das getragene "Carnation". "Town Called Malice"
wurde mit dem funkigen "Precious" als Double A-Side veröffentlicht
und erreichte ebenfalls Platz 1 der UK-Charts. "Circus",
ein funkiges Instrumental mit Bläsern und Drumsolo verwirrt jedoch und
enttäuschte die Erwartungen der Parka-tragenden "Young Lads",
die Weller bis dato *blind* gefolgt waren. Auch "The Planner's Dream
Goes Wrong" mit Stahlfässern (Karibik-esque!!) ist ein Vorgriff
auf Wellers Ambitionen, mehr Black Music (Soul, Jazz, Funk, Rap) zu verarbeiten,
was er erst mit Style Council perfektionieren
wird. Der zehnte und letzte Song "The Gift" passt überhaupt
nicht ins Gesamtbild, für einen Funk ist er zu aggressiv und für
einen typischen Jam-Song kommt er eher rüber wie eine Liveaufnahme
eines betrunkenen James Brown, wenn der einen schlechten Tag hat. Dennoch,
trotz der Inkonsistenz des Albums (es ist kein zweites "Sound
Affects" geworden), es sind großartige Songs.-
The Jam durften bei "Top of the Pops" mit zwei Songs in einer
Sendung auftreten, was 16 Jahre zuvor nur den Beatles gestattet war.-
[The Style Council]
.::. Café Bleu - 1984 .::.
Polydor
Inklusive der Highlights: "My Ever Changing Moods", "You're
The Best Thing", "Headstart For Happiness",
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[The Style Council]
.::. Our Favourite Shop - 1985 .::.
Polydor
Inklusive der Highlights: "Boy Who Cried Wolf", "With
Everything To Lose",
"Walls Come Tumbling Down", "Shout To The Top",
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[The Movement]
.::. Move! - 2003 .::.
CD mit 2 Patches! - Aggropop 6
Mod-Revival - Die Nächste! The Movement aus Dänemark stehen
wie The Jam in einer Tradition von intelligenter Sozialkritik
und rotzigem Powerchords, die sie mit Punkrock, Powerpop und Ska auch gelungen
rüberbringen. Der Opener "How Come?" gibt mit einer
Fidel Castro-Rede direkt die Gangart des Albums vor.
Der CD liegen 2 Patches bei (siehe links).
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[Paul
Weller]
My ever changing moods, 1. Auflage 1996, englisch, 300
Seiten
by John Reed
Alles über den Modfather: The Jam, The Style Council und Pauls Solo-Karriere
ausführliches Review folgt in Kürze...
+++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++ Besprechung folgt +++
[Purple Hearts (UK)]
.::. Frustration - November 1979 .::.
Single - Fiction Records - FICS 007
"Frustration"
b/w
"Extraordinary Sensations"
"Frustration" ist eine Singleauskopllung aus dem Album "Beat That" (März 1980), die B-Seite gibt es auf dem Re-Release von Captain Mod.
[Manual Scan]
.::. Plan Of Action - 1983 .::.
5-Track-EP - Munster
auch: 5-Track-EP - Dance & Stance
"Nothing You Can Do"
"American Way"
"New Difference"
"Jungle Beat"
"Anymore"
Band aus San Diego, aus denen später The Shambles wurden.
Das Cover ist ein Teil eines Roy Lichtenstein-Druckes.