1977 in San Diego von den Brüder Tony und Chip Kinman gegründet,
mit ständig wechselnden Drummern. Dionysus bringt hier das erste
Demo von "Blow Up", die Singles "198 Seconds Of The
Dils" und "Sounds Of The Rain" und 9 Liveaufnahmen
von Auftritten in Portland 8/5/1978, Berkley 11/18/78 und L.A. 1979 heraus.
The Dils haben nur vier 7'' veröffentlicht. Kurz kann man sie im Cheech
& Chong-Film "Viel Rauch um nichts - Up in Smoke (USA 1978)"
sehen. Da stehen sie bei einem Konzert auf der Bühne und beschweren sich
über das "Scheißpublikum".
Chip zu der Frage, was Dils eigenlich bedeutet: Because it does
not mean anything. That's why it's perfect."
[The Dickies]
.::. Stukas Over Disneyland - Januar 1983 .::.
CD - Overground Records - OVER 76 CD
Acht Songs, davon wurde die A-Seite im September 1980 in Hollywood aufgenommen, u.a. mit einer ultra-schnellen, krachigen Coverversion von Led Zeppelins "Communication Breakdown". Die B-Seite stammt von einer weiteren Session in Hollywood im Januar 1983. Von der CD gibt es einen 1988er Re-Release mit dem Song "Gigantor" und zwei weiteren Ergänzungen.
"Rosemary" ist ein einfacher, aber poppiger Ohrwurm und die Blaupause für Bands wie The Queers. "She's A Hunchback" genaus so gut und melodiös, dafür aber schneller und quietschiger. "Pretty Please Me" nimmt das Beste von einem Siebziger-Jahre Schmalzsong und fügt dem Ganzen endlich prägnante Drums und scharfe Riffs hinzu.
"Wagon Train" kombiniert ein Americana-lastiges Thema (denkt an Johnny Cash oder "Raw Hide" mit Surfsounds - einfach genial.
[Fear]
.::. The Record - 1982 .::.
LP - Slash Records
Fear aus Los Angeles waren eine der führenden kalifornischen Hardcore-Punkkapellen.
Shouter Lee Ving (voc, g, harm), der zeitweise Jello Biafra nicht unähnlich
klingt, Philo Cramer (g), Derf Scratch (b) und Spit Stix (dr) legten 1982
ein legendäres 14-Track-Debütalbum vor. "I Don't Care About
You" ist ein mittlerweile ein Klassiker, genauso wie ihre erste Single
"I Love Living In The City". Mit "We Got To Get Out
Of This Place" legen sie eine Hardcore-Version des Eric Burdon-Klassikers
vor.
Offensiv die Lyrics: In "New York's Alright If You Like Saxophones"
lautet die nächste Zeile: ..."New York's alright if you are homosexual,..",
ansonsten gibt's auch mal 'ne Runde Endzeitstimmung und Untergangsparanoia,
und auf dem Backcover zeigt man sich mit Gasmasken. Bassist Scratch
wurde nach Erscheinen des Albums von Flea (heute Red
Hot Chili Peppers) ersetzt, der wiederum durch Lorenzo von den Dickies
ersetzt wurde.