[Misfits]
.::. Halloween - September 1980 .::.
Single - Plan 9 Records
Nur 1:46 lang und dennoch nicht kurzweilig. Diese Non-Album-Single, die man
ebenfalls auf dem Sampler "Legacy Of Brutality"
finden kann, rumpelt mit enorm tief gestimmten, hohlen Gitarren los. Dominant
hingegen sind die Drums und der charismatische Gesang von Glenn Danzig.
b/w
"Halloween II" - eine dunklere, gruselige Version des A-Tracks.
More Misfits: "Misfits" (1982-1985),
"Legacy Of Brutality" (1985),
"American Psycho" (1997)
![[Misfits]: Misfits (1986)](misfit_st.jpg)
[Misfits]
.::. Misfits - 1982 - 85 .::.
CD - Plan 9 Records PL9 CD1 - Release: 1986
Gewohnt rohe, "garagige" Horror-Punksongs auf dieser Compilation
von Plan 9, auf jeden Fall für Einsteiger ein Must-Have, auch
wenn der Großteil bisher unveröffentlichte Versionen sind, so z.B.
"London Dungeon" und "Ghouls Night Out",
die B-Seiten von "Night Of The Living Dead". Die letzten
5 Songs der Scheibe von "Earth A.D." bis "Wolfsblood"
stammen aus dem Jahr 1983 und haben einen schnelle, rohen Hardcore-Touch und
gehören leider zu den Songs mit schlechterem Songwriting - es fehlt der
typische Mitsingeffekt, die Fähigkeit eines Misfits-Songs, einen sofort
ganz zu vereinnahmen und die ganze Bandbreite der genialen Stimme Glenn
Danzigs. Diese Eigenschaften findet man zum Glück auf den ersten
15 Songs - darum lohnt die Anschaffung allemal.
Higlights: "She", "Hollywood Babylon", "Bullet",
"Where Eagles Dare",
"Die, Die My Darling",
She - Hollywood Babylon - Bullet - Horror Business - Teenagers From Mars -
Night Of The Living Dead - Where Eagles Dare - Vampira - I Turned Into A Martian
-
Skulls - London Dungeon - Ghouls Night Out - Astro Zombies -
Mommy Can I Go Out And Kill Tonight? - Die, Die My Darling - Earth A.D. -
Devilock - Death Comes Ripping - Green Hell - Wolfsblood
More Misfits: "Halloween" (Sg,
1980), "Legacy Of Brutality" (1985),
"American Psycho" (1997)
[Misfits]
.::. Legacy Of Brutality - 1985 .::.
LP - Plan 9/Caroline PL9 - 06
Enthält Songs des (damals) nicht erschienen Debüts "Static
Age" aus dem Jahr 1978, dazu weitere Songs der Jahre 1977-1981, u.a.
die Non-Album-Single "Halloween".
More Misfits: "Halloween" (Sg,
1980), "Misfits" (1982-1985), "American
Psycho" (1997)
[Misfits]
.::. American Psycho - 1997 .::.
CD - Geffen Records
Brachiales Intro. Das Comeback der Misfits. Eine fette Galeere, die
die Meere des Horror-Punks durchstreift.
16 Songs und ein Hidden Track auf der CD.
More Misfits: "Halloween" (Sg,
1980), "Legacy Of Brutality" (1985), "Misfits"
(1982-1985)
[Misfits]
.::. Walk Among Us - 1982 .::.
LP - Slash/Rhino
"20 Eyes", "I Turned Into A Martian", "All Hell Breaks Loose", "Vampira", "Nike-A-Go-Go", "Hatebreeders", "Mommy Can I Go Out And Kill Tonight? (live)", "Night Of The Living Dead", "Skulls", "Violent World", "Devils Warehouse", "Astro Zombies", "Brain Eaters"
Rezension folgt...
![[The Spook]: Let There Be Dark (2007)](spook_dark.jpg)
[The Spook]
.::. Let There Be Dark - 31. August 2007 .::.
CD im Schuber - Fiend Force Records - FF-038
Produced by Mille Petrozza & Ross Feratu.
The Spook bewegen sich weg vom Horrorpunk, wie man ihn bisher kannte und es wurden die tonnenschwere Tore für einen Sound namens 'Graverock' aufgestossen: Stärkere Metaleinflüsse, auch ein exzessiver Einsatz von Keyboards, der manchen Song ins Wave-Lager ("Crowgirl") pusht, dazu etliche Wah-Wahs und eine beindruckende Power dieses gewaltigen Wall-of-Sound. Kein Wunder, denn für die Produktion konnte man Mille Petrozza (Kreator) gewinnen und der finale Mix erstellte Andy Sneap, der auch schon für Cradle of Filth ein Erfolgsgarant war.
Prägnant wird diese Scheibe aber erst durch die Qualitäten des neuen Sänger Dean Roca. Ein direkter Vergleich mit Danzig würde beinahe unentschieden ausgehen. Wenn man die Präsenz von Glenn Danzig eher mit einer Testosteron-gestärkten Bestie vergleicht, verleiht Roca den neuen 12 Songs von The Spook eine eher eine mystische, wärmere Klangfarbe. Der Sound der Band ist vielschichtig, man spielt auch gerne Mal mit Gothik Rock-Elementen, die die Stimmung von Fields of The Nephilim zitieren ("Dying Fires Grace", "What Lies In Shadows (Intermission)"). Oder auch mal ganz anders, wie "Wax", das mit schwerem Blues an "She Rides" von "Danzig" anknüpft. Das Etikett "Horrorpunk" passt jedoch gar nicht mehr: Die Songs sind alles andere als kurz und knapp, eher im Uptempo-Bereich und dabei wuchtig - mit einer gewissen Prise Pathos. Der von The Spook selbst gewählte Begriff 'Graverock Deluxe' passt durchaus.