Alternative
Rock and Crossover with Roots in Punk in the early 90s
Nirvana kann mit der 2. LP die ganze Welt erobern - Mudhoney
ziehen mit - Grungebands aus Seattle werden gecastet wie Sau
- Crossover: Metal küsst Punk - Hardcore küsst Metal
[Prong]
.::. Prove You Wrong - 1991 .::.
CD - Epic - 468945 2
Mike Kirkland hat das Handtuch geworfen - er hatte einfach keine Lust
mehr auf Touring & Studiostress. Stattdessen spielt jetzt Ex-Flotsam
Jetsam-Basser Troy Gregory die dicken Saiten und singt sogar auf
"Brainwave".
Prove You Wrong kommt mit einer sehr guten Produktion daher, und Prong haben
noch einen draufgelegt: Mal frickelige Rhythmik mit knarzigen Gitarrenriffs,
dann der totaler Flow: Eine gewaltige Welle überrollt alles. Wie auf
dem Vorgänger gibt es mit"Territorial Rites" auch hier
ein reines Instrumental. Sehr trocken das gelungene Stranglers-Cover
"Get A Grip (On Yourself)".-
Highlights: "Unconditional", "Prove You Wrong",
"Hell If I Could",
"Get A Grip (On Yourself)", ...
[Big Chief]
.::. Drive It Off - 1991 .::.
CD - Repulsion - RE003
Zusammenfassung der ersten Singles von Big Chief.
Der Sänger Barry Henssler war bei der 2. Besetzung der Necros,
mit denen er das 1987er Necros- Album "Tangled Up"
aufnahm. An den Gitarren: Phil Dürr und Mark Dancey, der vorher bei Born
Without A Face war und als Graphiker für alle Cover von Big Chief
verantwortlich ist (Er hat übrigens auch "Badmotorfinger"
von Soundgarden entworfen).
Die zweite Platte von Junkyard ist eindeutig besser produziert worden - dunstige Bikerbar-Beschallung Galore. Man verneigt sich vor Cinderella, Rose Tattoo und Aerosmith (sind auch bei Geffen unter Vertrag). Ein bischen "Exile On Main Street" und eine Prise Boogie-Woogie. Trotzdem haben diesen Sound Bands wie Black Crowes, D.A.D. oder L.A. Guns wirklich besser gemacht. Vielleicht sollten Hardcorepunks nicht ins andere Lager wechseln. Brian Baker jedenfalls ging nach der Auflösung zu Bad Religion.
Highlights: "Back On The Streets", "Slippin' Away"